Erste souverän, der Zweiten fehlt Glück

Volleyball VC 97 Staßfurt zieht nach klarem 3:0-Sieg in die nächste Runde des VVSA-Pokals ein!

Volksstimme, 25.10.2017


Bei den weiblichen Teams des VC 97 Staßfurt wurde in diesem Sommer einiges durchgemischt. Sowohl die erste Mannschaft aus der Landesoberliga als auch die Zweite aus der Landesklasse sind neu formiert. Gesichter, die sonst aus der Ersten bekannt waren, spielen jetzt für das Landesklasse-Team. So soll zum Beispiel Sabine Reikowsky mit ihrer Erfahrung der jungen Zweiten weiterhelfen.

Und das war am vergangenen Wochenende schon zu sehen. Für den VC 97 II stand im VVSA-Pokal ein Match gegen den höherklassigen MSV 90 an. Die Magdeburgerinnen wurden ihrer Favoritenrolle zwar letztlich gerecht und haben das Spiel mit 3:0 klar gewonnen, so deutlich wie es das Ergebnis aussagt, war das Spiel aber gar nicht. „Uns hat nur das Quäntchen Glück gefehlt, um gegen das Landesliga-Team zu bestehen“, sagte Trainer Dirk Schambier, der seinem Team absolut keinen Vorwurf machen konnte.
Die Sätze endeten mit 20:25, 20:25 und 19:25 jeweils nur sehr knapp zu Ungunsten der Gastgeberinnen. „Es hat schon vieles besser geklappt als in der Liga zuletzt. Das Team hat sehr gut funktioniert und Spaß gehabt“, so Schambier. Gegen den sehr erfahrenen MSV war dann auch einfach nicht mehr drin. Zumal der VC 97 II auch noch einige Jugendspielerinnen dabei hatte, die zum ersten Mal im Erwachsenbereich spielten. Charlotte Rehfeld, Elicia Vetter und Rika Krause haben das schon „sehr gut gemacht“, so Schambier. „Natürlich sind sie noch nicht so erfahren. Aber die Grundlagen und der Wille sind da. In dieser Mannschaft gibt es definitiv ein sehr großes Entwicklungspotenzial“, ist der Trainer sehr zuversichtlich.

Für die Erste lief es im Pokal ebenfalls gut. Das Landesoberliga-Team hat sich beim USV Magdeburg III souverän mit 3:0 durchgesetzt und damit die Pflichtaufgabe erfüllt. Dabei waren die Voraussetzungen schon nicht optimal. Der erste Gegner, die SG Chemie Zeitz, ist aus Krankheitsgründen nicht angetreten. Dadurch hatten wir nun ein Spiel, das war schade“, sagte Schambier. Denn der Coach hatte sich vorgenommen, in diesen beiden Spielen vieles zu testen.
So blieb nur das eine Spiel gegen die Dritte des USC, die vorher den Oscherslebener SC besiegt hatte. Die Staßfurterinnen, die noch frisch waren, hatten keine Probleme und siegten in drei Sätzen mit 25:14, 25:17 und 28:18. „Wir hätten mit mehr Gegenwehr gerechnet“, unterstrich Schambier, wie dominant sein Team am Ende aufgetreten war. Die Folge: „Wir konnten unterschiedliche Dinge ausprobieren.“
So kamen verschiedene Spielsysteme zum Einsatz und die Laufwege wurden verändert. Auch die Verletzung von Laura Schambier (Mitte) verkraftete das Team gut. Die eigentliche Außenspielerin Jana Rogau hat die Tochter vom Coach gut vertreten. „Das Team hat auch schwierige Phasen gemeistert und steht immer besser zusammen“, freute sich Schmambier. Und vor dem schwierigen Auswärtsspiel gegen die WSG Reform am Sonntag ist das auch sehr wichtig.

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