Volleyball-Landesklasse Zweite und Dritte vom VC 97 Staßfurt mit guten Eindrücken beim Heimspieltag

Der VC 97 Staßfurt II aus der Landesklasse Nord/West ist mit viel Schwung aus der Weihnachtspause gekommen. Beim Heimspieltag am Sonntag sicherte sich die Reserve der Bodestädter zwei klare Siege. Erst holte die von Jörg Döring betreute Mannschaft einen 3:0-Erfolg nach Sätzen (14, 10, 10) gegen die eigene Dritte vom VC 97. Danach gab es ein ebenso souveränes 3:0 nach Sätzen (20, 12, 7) gegen den Hederslebener SV 31.

Volksstimme, 09.01.2018

Alles gut also? Natürlich. „Wir sind sehr zufrieden. Es ist nie brenzlig geworden. Die Spielerinnen haben keine Sekunde nachgelassen“, freute sich Michael Frost.

Der neue erste Ansprechpartner für den Frauen-Volleyball im Verein sprach dabei bewusst im Plural, um zu verdeutlichen, dass es nach der Trennung von Dirk Schambier zu einer breiten Aufgabenverteilung gekommen ist. So wurde die zweite Mannschaft von Jörg Döring betreut. Bei der Dritten stand Frost selbst an der Seitenlinie. Aber nicht allein. „Ich hatte zwei Betreuer“, so Frost. Andreas Reinisch und Thomas Vetter, Väter von Spielerinnen im Verein, unterstützten ihn nicht nur beim Heimspieltag. Auch beim Training kann sich Frost auf das ehrenamtliche Engagement verlassen.

Zwar verlor die Dritte nach der Niederlage gegen den VC 97 II auch gegen den Hederslebener SV mit 0:3 nach Sätzen (-14, -17, -16). Wichtiger als die nackten Zahlen waren aber die angenehmen Nebengeräusche. Der Doppelspieltag am Wochenende zeigte: Dank zahlreicher helfender Hände ist der Staßfurter Verein auf mehreren Ebenen gut aufgestellt. Und auch mit dem Einsatz der Hauptakteure bei der Dritten war Frost zufrieden. „Die Spielerinnen trainieren fleißig, sind sehr engagiert.“ Die Vorgaben wurden umgesetzt. Schritt für Schritt wollen sich die sehr jungen Spielerinnen an das Niveau der Landesklasse herantasten. Immerhin konnte der VC 97 III im zweiten Spiel alle drei Sätze eng gestalten. Die Dritte war nicht weit weg vom ersten Satzgewinn in der Liga. Das ist als Erfolg zu werten.

Andere Zielstellungen hat da freilich die Zweite. Zwei klare Siege „waren insgeheim der Wunsch“, wie Frost im Nachgang zugeben musste. Eng wurde es nie. In beiden Spielen nicht. So robbte sich die Mannschaft in der Tabelle auch bis auf einen Punkt an den Tabellenführer TSG GutsMuths Quedlinburg heran, ist jetzt neuer Zweiter in der Landesklasse. Im Aufstiegskampf haben sich die Staßfurterinnen mit zwei klaren Ausrufezeichen zurückgemeldet. Auch, weil sie am Sonntag spielerisch überzeugen konnten. „Vor allem der starke Aufschlag war eine Waffe“, lobte Frost. So gelangen den Bodestädterinnen viele direkte Punkte. „Natürlich gab es ein paar Wochen Pause, das hat man den Mädels auch angemerkt“, sagte Frost. Das trübte aber überhaupt nicht den Gesamteindruck.

Und weil auch der Zuschauer- zuspruch ordentlich war, kam Michael Frost um dieses Fazit nicht herum. „Es war ein angenehmer und positiver Spieltag.“ Ohne Abstriche. Ohne Kritikpunkte. Trotz der Turbulenzen mit dem Trainerwechsel in der unmittelbaren Vorbereitung. Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden. Dieses Motto gilt beim VC 97 Staßfurt.

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