Finalticket erneut gelöst

Die Frauen des VC 97 Staßfurt stehen nach Siegen gegen Bitterfeld-Wolfen und Wittenberg erneut im Pokalfinale.
(Quelle: Staßfurter Volksstimme vom 01.03.2019)

Die Landesliga-Frauen des VC 97 Staßfurt haben es erneut geschafft: Das Team von Coach Jörg Döring steht nach 2018 zum zweiten Mal in Folge im Finale des VVSA-Pokals. Und das haben sich die Staßfurterinnen am Wochenende in Magdeburg hart erkämpft.

Beim USC stand die letzte Qualifikationsrunde vor dem großen Finale am 6. April an. Und dabei fuhren die Staßfurterinnen zwei Siege ein. Zunächst kegelten sie den höherklassigen VC Bitterfeld-Wolfen (Landesoberliga) mit 3:2 aus dem Wettbewerb und anschließend ließen sie dem MTV Wittenberg (Landesliga Süd) mit 3:0 keine Chance. Aber vor allem der erste Sieg gegen Bitterfeld-Wolfen ist sehr respektabel. „Wir haben uns sehr auf das Spiel gefreut. Das war ein ganz anderes Kaliber als sonst“, so Döring, der mit seinem Team ungeschlagen die Landesliga Nord anführt. „Wir haben gehofft, dass wir sie schlagen können, aber gerechnet haben wir damit absolut nicht. Wir haben ja nicht so viel Erfahrung mit stärkeren Teams. Aber die Frauen haben bewiesen, dass sie es noch können“, berichtet der Coach stolz.Schon im ersten Satz wurde klar, dass es sich um ein Spiel auf Augenhöhe handeln wird. „Es ging hin und her, beide Teams waren sehr konzentriert“, so Döring. Mit 28:26 ging der Satz dann schließlich knapp an den VC 97.

Führung

Auch in den folgenden beiden Sätzen ging es „sehr eng“ zu und „keiner wollte sich die Blöße geben“, dennoch fuhr der Oberligist zwei 25:21-Siege ein und ging mit 2:1 in Führung.Doch wer dachte, der VC 97 ließe sich damit aus der Fassung bringen, war falsch gewickelt. „Wir haben danach einen optimalen Satz gespielt, haben kaum Fehler gemacht und konnten Druck ausüben. Alle Mannschaftsteile haben funktioniert“, freute sich Döring über das 25:15. Für das Tie-Break schien das Spuren beim Kontrahenten hinterlassen zu haben. Denn die Staßfurterinnen stürzten den Favoriten tatsächlich und erkämpften mit dem 15:12 den 3:2-Sieg. „Der Jubel war sehr groß“, sagte der Coach, der auch den Schlüssel zum Erfolg verriet: „Wir waren der Außenseiter und hatten überhaupt keinen Druck.“ Doch da gab es noch ein zweites Spiel vor dem Finale. Und bei diesem Duell gegen Wittenberg bestand dann laut dem Trainer „die Gefahr, nach dem schweren Gegner runterzufahren“. Doch das beobachtete er bei seinem Team absolut nicht. „Wir haben das ganz konsequent durchgezogen. Im dritten Satz hat sich der Gegner nochmal aufgebäumt, aber das haben wir gar nicht zugelassen.“ Mit 25:12, 25:17 und 25:16 fegten die Staßfurterinnen den zweiten Gegner förmlich vom Feld. Und damit stehen sie erneut im Finale des VVSA-Pokals. Dieses Mal gegen Kleinpaschleben, erneut ein Team aus der Landesoberliga. Und nach der Finalpleite im Vorjahr stehen die Chancen auf einen Sieg in diesem Jahr gar nicht so schlecht, so wie die Saison bislang läuft.

 

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