Déjà-vu mit positivem Ausgang

Volleyball VC 97 schlägt Einheit Halle erneut mit 3:2 Sätzen!

Volksstimme, 06.12.2017

Der menschliche Körper ist ein Kunstwerk. In perfekter Symbiose arbeitet der Kopf mit der Masse daran, dass Sportler auf den Punkt ihre Höchstleistungen abrufen können. Ohne Köpfchen geht es nie. Wer mental schwächelt, hat schon vorher verloren. So sagt man.

So gesehen war es doch mehr als erstaunlich, was sich da am Sonntag in Halle abspielte, als der VC 97 Staßfurt aus der Landesoberliga der Frauen den heimischen SG Einheit mit 3:2 (-20, -22, 20, 20, 9) Sätzen in die Schranken wies. Die Parallelen zur Vorwoche waren unübersehbar. Denn auch da hatte Staßfurt zu Hause einen 0:2-Rückstand umgebogen. Es ist mehr als nachvollziehbar, wenn Trainer Dirk Schambier sagte: „Nach den ersten beiden Sätzen hatte ich ein Déjà-vu.“
Wie die Staßfurter Mentalitäts-Monster es erneut schafften, diese aussichtslose Lage mit Hoffnung zu füllen? Der Weg war ein anderer. „In der Vorwoche konnten wir ein anderes System spielen“, erklärte Schambier. Mit Doppelwechseln zog der VC 97 der SG Einheit den Zahn. Diesmal hatte Staßfurt aber nur acht Spielerinnen an Bord. Fast alle mussten also durchspielen. Da hieß es einfach: „Augen zu und durch“, wie Schambier sagte.
Nachdem sich die Gäste ab dem dritten Satz an die eher flache Halle in Halle gewöhnt hatten, gelang es dem VC 97 vor allem die eigenen Angriffe besser zu platzieren. „Wir haben dann nicht nur durchgeschlagen, sondern auch in die Lücken geschlagen“, so Schambier. „Der Gegner konnte sein Spiel nicht mehr aufziehen, das war der Knackpunkt.“
Und so blieb dann im entscheidenden Durchgang auch der Puls von Schambier ruhig. Denn schnell hatte sich Staßfurt eine komfortable Führung erspielt. Mit 15:9 ging der Entscheidungsdurchgang an den VC 97. „Das war eine ganz andere Hausnummer als vor einer Woche. Unser Kampfgeist war stärker als der von Einheit. Das war kämpferisch stark.“ Von einem „Gänsehaut-Feeling“ sprach Schambier auch gestern noch - zwei Tage nach dem Spiel. Es war eben vor allem die tolle Moral, die Staßfurt half. Das macht Mut. „Ich bin stolz ohne Ende“, sagte Schambier.
Stolz war der Coach aber auch über die zweite Mannschaft aus der Landesklasse. Denn der VC 97 II holte parallel in Quedlinburg zwei 3:0-Erfolge gegen Gastgeber TSG GutsMuths Quedlinburg (19, 11, 15) und den TSV Rot-Weiß Zerbst (19, 22, 20). „Wahnsinnig zufrieden“ war da Schambier. Denn auch die Zweite hatte nur eine Rumpfmannschaft. So mussten zum Beispiel die Jugend-Spielerinnen Rika Krause und Elicia Vetter, die erst im Sommer in die Erwachsenen-Mannschaft aufgerückt waren, komplett durchspielen. Das nötigte Respekt ab.

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