Bis auf ein Spiel eine gute Leistung

Nachwuchs-Volleyball U 20 des VC 97 Staßfurt landet bei Landesmeisterschaft in eigener Halle auf Rang vier
(Quelle: Staßfurter Volksstimme vom 13.12.2019)

Bei der Landesmeisterschaft der weiblichen U 20 landete der VC 97 Staßfurt beim Heimspiel auf dem vierten Rang. Jubeln durfte hingegen der SV Pädagogik Schönebeck II, der nach einem starken Turnier erst im Finale am großen Favoriten Bitterfeld- Wolfen scheiterte.

Zweimal musste die U 20 des VC 97 Staßfurt um Lucie Kolbe (l.) gegen den USV Halle ran, beide Spiele gingen verloren. Am Ende reichte es für Platz vier.

Dass sich vor allem beim Nachwuchs-Volleyball die Teams gerne lautstark anfeuern, ist bekannt. Ob es nun allen Zuschauern am Sonnabend in der Sporthalle des Dr. Frank-Gymnasiums zugesagt hat, dass es sich bei einem der Stimmungslieder um den Weihnachts-Klassiker „Last Christmas“ von „Wham!“ handelte, ist fraglich. Fest stand aber, die U 20-Mädchen haben bei der Landesmeisterschaft damit weihnachtliche Stimmung aufkommen lassen. Geschenke gab es für den Gastgeber jedoch nicht. Der VC 97 Staßfurt verpasste trotz guter Leistung auf Rang vier stehend am Ende knapp die Medaillenplätze. Besser machte es der SV Pädagogik Schönebeck II, der sich nach einem starken Turnier Silber sicherte. Laut Coach Thomas Vetter haben die Staßfurterinnen eine „sehr gute Vorrunde“ gespielt. Was sich schon beim 2:0 (25:20, 25:12) -Sieg zum Auftakt gegen den USC Magdeburg angedeutet hatte. Der VC 97 zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und hatte das Spiel zu jeder Zeit im Griff. Das zweite Spiel gegen Mitfavorit USV Halle ging mit 0:2 (16:25, 22:25) verloren.

Im ersten Satz waren die Staßfurterinnen noch sehr nervös, es gab leichte Unstimmigkeiten innerhalb des Teams. Im zweite Satz war der VC 97 „deutlich stabiler“, merkte Vetter an. „Jedoch fehlte bei längeren Ballwechseln die Cleverness.“ Die Mannschaft und auch die Zuschauer waren aufgrund der Steigerung dennoch stolz. Die Leistung im Halbfinale anschließend lässt sich dann aber nur schwer erklären. Klar, Bitterfeld-Wolfen ist „der absolute Angstgegner“, wie Vetter festhielt. Das 4:25 im ersten Satz überraschte aber auch ihn. „Die Spielerinnen waren völlig neben der Spur. Ich als Trainer konnte die Mannschaft nicht erreichen.“ Dennoch appellierte er nach dem ersten Satz noch einmal an die Ehre. Der Gastgeber spielte dann auch deutlich besser mit (14:25), hatte gegen „Biwo“, zum Teil mit Regionalliga-Spielerinnen und Jugendnationalspielerinnen gespickt, aber keine Chance. Im Spiel um Platz drei ging es folglich ein weiteres Mal gegen Halle. Das Spiel war knapper, ging aber erneut mit 1:2 (20:25, 25:15, 11:15) verloren. Aus gesundheitlichen Gründen musste der VC 97 ohne Libera spielen und hatte zunächst Schwierigkeiten. Doch die Staßfurterinnen steigerten sich. Über eine „super Teamleistung“ gelang ein Satzgewinn. Im Tiebreak ging es dann sehr ausgeglichen mit dem glücklicheren Ende für Halle zu. „Bis auf das Biwo- Spiel war es eine gute Leistung der Mädels“, zog Vetter abschließend Bilanz.

Vor jedem Spiel haben sich die Staßfurterinnen um Charlotte Wenzel (l.) und Sophie Hoffmann (v.) neu eingestimmt.

In den Pausen wurde viel gesprochen. Das übernahm nicht immer nur der Trainer, sondern wie hier auch mal Leonie Kolbe (l.).

 

 

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